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Geschichte

Das Italienisch-deutsche historische Institut (Isig) wurde 1973 vom damaligen Istituto Trentino di Cultura gegründet, das nach der Gründung der Universität in Trient in weitere Exzellenzinitiativen für Spitzenforschung investieren wollte.

Das Isig hat als erste Einrichtung eines Komplexes, der mit der Zeit beachtlich anschwellen sollte (die Einrichtung eines mächtigen wissenschaftlich-technischen Forschungspols neben den Geisteswissenschaften, die inzwischen auch eine Religionsforschungsinstitut – das Istituto di Scienze religiose zählen), diese Erfolgsgeschichte miterlebt.

2007 wurde das Istituto Trentino di Cultura in eine privatrechtliche Stiftung verwandelt, die nach dem Trentiner Politiker und Mitgründer der Universität Bruno Kessler benannt wurde.
Der Impuls zur Einrichtung eines Instituts für historische Exzellenzforschung geht auf das Betreiben von Paolo Prodi zurück, der das Institut seit seiner Gründung bis 1997 leitete. Paolo Prodi hatte als Historiker der Reformation und der Gegenreformation einen Treffpunkt im Sinn, an dem die Tradition des kulturellen Austausches und des Gegenüberstellens von der lateinischen und der deutschen Welt einen idealen Sitz für die Reflexion über die Wurzeln eines "idem sentire de re publica" finden sollten, das der modernen europäischen Kultur Gestalt verliehen hatte.

Professor Giorgio Cracco (1998-2005), Professor Gian Enrico Rusconi (2005-2010) und Professor Paolo Pombeni (2010-2016) folgten auf den ersten Direktor und im Febrauar 2017 hat Professor Christoph Cornelißen den auf drei Jahre befristeten Direktorenposten übernommen.