Medialisierung und Medialität von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart | 60. Studienwoche

19 September 2018 — 21 September 2018

FBK Aula Grande

Fondazione Bruno Kessler - Polo delle Scienze Umane e sociali
Aula Grande

Mit dem Begriff „Medialisierung“ beziehen wir uns auf unterschiedliche historische Prozesse, die seit der Frühen Neuzeit moderne Gesellschaften immer stärker dem Einfluss der Medien unterwarfen, die parallel dazu aber auch die gesellschaftliche Selbstwahrnehmung durch die Medien erhöhte. Vor diesem Hintergrund dient die Studienwoche dazu, den sozio-politischen und soziokulturellen Wandel im Zeichen der Medien von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart anhand ausgewählter Fallbeispiele zu untersuchen. Gleichzeitig geht es darum, die Auswirkungen der Medien auf unterschiedliche Bereiche wie die der Wirtschaft, der Technik, der Kultur und der Politik nachzuzeichnen.

Die Studienwoche ist in erster Linie für Nachwuchswissenschaftler/innen (Dissertation oder Postdoc- Projekt) gedacht, die bereits an einem Thema der Mediengeschichte arbeiten und dieses in Trient vor einem Fachpublikum zur Diskussion stellen wollen. Das Italienisch-Deutsche Historische Institut in Trient vergibt dafür insgesamt 10 Stipendien

Während der Tagung werden vier ausgewiesenene Wissenschaftler einzelne Referate zum Thema der Mediatisierung halten: Prof. Dr. Gabriele Balbi (Universität Lugano), Prof. Dr. Simone Derix (Universität Duisburg-Essen) Prof. Dr. Paola Molino  (Universität Padova) und Dr. Raffaella Perin  (Universität Cattolica Brescia).

Bewerbungen müssen bis zum 15. August 2018 an das Sekretariat des Italienisch-Deutschen Historischen Instituts (segreteria.isig@fbk.eu), gerichtet werden

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