SISCALT Tagung | Weimar: Modernität und Demokratie in Europa (1919-1933)

21 November 2019 — 23 November 2019

FBK Aula Grande

Fondazione Bruno Kessler - Polo delle Scienze Umane e sociali

FBK Aula Grande

Fondazione Bruno Kessler - Polo delle Scienze Umane e sociali

Vor dem Hintergrund gegenwärtiger politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen ist die Beschäftigung mit der Geschichte der Weimarer Republik heute wieder sehr aktuell geworden. Einhundert Jahre nach der Begründung der neuen demokratischen Ordnung wird dabei immer wieder mit einigem Bangen die Frage aufgeworfen, in welchem Maße die «Weimarer Verhältnisse» als ein generelles Lehrstück für das Scheitern der Demokratie verstanden werden können. Die historische Forschung hat jedoch gegenüber dieser eher alarmistischen Sichtweise schon seit Jahren die Zukunftsfähigkeit und faszinierende Vielfalt der Weimarer Erfahrungen herausgestellt. Wenn man die Weimarer Republik eher von ihren Anfängen und ihren vielfältigen politischen, gesellschaftlichen sowie kulturellen Aufbrüchen bis in die frühen 1930er Jahre betrachtet, tritt nicht nur die schillernde Vielfalt der kulturellen Moderne dieser Epoche zum Vorschein, sondern auch die wegweisenden politischen Entwürfe der Weimarer Demokratie.
An der Trientiner Tagung nehmen bekannte Expertinnen und Experten zur Geschichte der Zwischenkriegszeit aus verschiedenen akademischen Disziplinen teil. Ihr Beitrag besteht darin, das «Experiment Weimar» in seine vielen Facetten vorzustellen und in einen internationalen Rahmen einzuordnen.

Comitato scientifico:
Martin Baumeister
Christoph Cornelissen
Luca Crescenzi
Andrea D’Onofrio
Gabriele D’Ottavio
Sara Lorenzini
Andreas Wirsching

Programma

Simultanübersetzung Italienisch-Deutsch / Deutsch-Italienisch

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